Unser Projekt

Zwei Windkraftanlagen sollen auf dem Breitnauer Kopf entstehen und grünen Strom für die Region liefern. Wir, die Windenergie Münstertal Planungs- GmbH & Co. KG, entwickeln das Projekt gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Enercon. Wir beide werden nach Fertigstellung je eine Anlage betreiben. Im September 2017 beginnt die Genehmigungsphase und bis 2022 sollen die Windräder ans Netz. Bis dahin haben wir einen langen Weg zurückgelegt.

Unser Weg

2008 Die lokale Agenda Münstertal veranstaltet einen „Energiegipfel“ mit den Bürgermeistern und den lokalen Agendagruppen von Staufen und Münstertal. Das Thema Windenergie wird an die Gemeinden herangetragen.
2010 Ein internes Treffen der lokalen Agenda mit der H&W Energieprojekte GmbH führt die Ansätze der verschiedenen Akteure zusammen. Die Idee der „Planungsgesellschaft“ wird geboren und wenig später wird die Windenergie Münstertal Planungs‐ GmbH & Co. KG gegründet und notariell eingetragen. Erste Gesellschafter werden aufgenommen. Das Ziel war damals wie heute die Erzeugung von sauberer Energie vor Ort, direkt im Münstertal. Durch Windmessungen am Standort konnte ein wirtschaftlicher Betrieb nachgewiesen werden.
Es finden erste Gespräche mit den Grundstückseigentümern am Windenergiestandort Breitnauer Kopf statt. Alle zeigen grundsätzliches Interesse.
2011 Die Gemeinde führt im Rahmen der Landtagswahlen eine Bürgerbefragung durch. Zuvor findet eine große Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion zwischen Befürwortern und Gegnern statt. Das überwältigende Ergebnis der Befragung: Bei einer Wahlbeteiligung von 73,4% stimmen 80% für die Windenergienutzung in Münstertal, 75% stimmen für die Nutzung des konkret genannten Standortes „Breitnauer Kopf“ ab.
Das Ringen um die Pachtverträge für die privaten Flächen am Breitnauer Kopf, bei dem die Planungsgesellschaft zugunsten einer gemeinsamen Pachtlösung der Gemeinde zurücksteckt, kann die Firma WPD für sich entscheiden.
2012 Das Angebot der Firma WPD, bei drei möglichen Windrädern am Breitnauer Kopf einen Standort der Planungsgesellschaft abzutreten, wird vertraglich festgehalten. Damit hat die Planungsgesellschaft vertraglichen Anspruch auf einen Windradstandort.
2013 Das Verfahren um die Genehmigungen und die Flächennutzungsplanung wird immer zäher. Der Gemeinderat Staufen schließt aufgrund der Angst vor einem Restrisiko für die in der Nähe befindlichen Trinkwasserquellen den Windenergiestandort Breitnauer Kopf aus dem Flächenplan aus.
2014 WPD zieht sich aus dem Projekt zurück. Alle Untersuchungsergebnisse und Planungsunterlagen sowie die Verträge mit den Flächeneigentümern gehen an die Planungsgesellschaft über.
Der Gemeinderat Münstertal beschließt, das laufende Flächennutzungsplanverfahren für Windenergie vorerst ruhen zu lassen. Damit können Genehmigungen für Windkraftanlagen nach BauGB § 35 (WEA Privilegierung im Außenbereich) prinzipiell überall beantragt werden.
2017 Nach Gesprächen zwischen der Planungsgemeinschaft und der Firma Enercon im Jahre 2016 steigt Enercon Anfang 2017 als Kooperationspartner in das Projekt ein. Ziel ist der Bau von zwei Windenergieanlagen, einer Bürgeranlage und einer Anlage für Enercon.
Im Sommer 2017 stimmte der Gemeinderat Münstertal dem Nutzungsvertrag von Enercon zu. Durch diesen fairen Pachtvertrag profitieren alle Standortverpächter zu gleichen Teilen vom Windprojekt. Bürger können sich zudem über die Planungsgesellschaft am Projekt beteiligen und so ebenfalls von der Windenergienutzung profitieren.
Im Gemeinderat Münstertal wurde im Juli 2017 eine erneute Bürgerbefragung im September 2017 bekannt gegeben. Ziel ist es zu prüfen, inwiefern sich die Zustimmung zur sauberen Windenergie geändert hat.
Durch eine Langzeit-Windmessung sind die Windgeschwindigkeiten über ein Jahr aufgezeichnet worden. Zusammen mit der neuen Windenergieanlage vom Typ Enercon E‐138 mit 160 Meter Nabenhöhe kann am Standort ein wirtschaftlicher Betrieb sichergestellt werden.

Daten zum Windpark

20.500.000 kWh

Stromerzeugung pro Jahr

5.850 Haushalte

Versorgung durch Windenergie

15.436 Tonnen

CO2 können pro Jahr vermieden werden.

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